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Kabelsalat im Haus - wie das Chaos zustande kommt

Kabelsalat ist lästig und manchmal kommt es einem so vor, als ob er unvermeidbar wäre. Er entsteht durch die Kabelverbindungen mehrerer Geräte, die in dem gleichen Raum stehen. Anscheinend verwickeln sich die verschiedenen Kabel aus eigener Kraft ineinander, so dass ein schwer zu entwirrendes Knäuel entsteht. Je länger man die Kabel nicht berührt, desto größer wird der Knoten. Wenn man ihn schließlich entwirren möchte, nimmt das viel Zeit und Geduld in Anspruch. Das Verknäueln der Kabel passiert häufig am Arbeitsplatz, wo sich Computer, Drucker, Beleuchtung, Telefon usw. direkt nebeneinander befinden und alle an der gleichen Steckdose hängen. Auch in der Fernsehecke ist die Knotenbildung der Kabel vorprogrammiert: Receiver, Fernseher, DVD-Gerät und weitere Apparate werden verschoben, neu zusammengesteckt und teilweise ausgetauscht. Kein Wunder, dass die Kabel sich dabei verdrehen und schließlich verknoten. Bei längeren Kabeln ist die Gefahr besonders groß, dass sich der Kabelsalat verschlimmert, denn das Kabel bietet dem Chaos viele Angriffspunkte. Dennoch können auch kurze Kabelverbindungen ein heilloses Durcheinander schaffen. Meistens beginnt der Kabelknoten am Ende der Kabel, um später zur Kabelmitte zu rutschen. Auch wenn man die Kabel anfangs ordentlich nebeneinander platziert hat, ist es anscheinend nicht zu vermeiden, dass sie irgendwann zueinanderfinden und sich verknoten.

Wie der Kabelsalat vermieden wird

kabelsalat
© Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de
Es gibt ein paar Tricks und Hilfsmittel, mit denen man dem Kabelsalat entgegenwirken kann. Zunächst müssen die Kabel sortiert werden, um sie anschließend durch Klettband oder Kabelbinder zu fixieren. Das ist im Prinzip schon alles, denn damit wird das Verrutschen und Verknoten verhindert. Kabelbinder mit Beschriftungsfeld eignen sich besonders gut, um das befürchtete Kabelchaos zu vermeiden. Gerade bei den vielfältigen Steckmöglichkeiten an Fernseher, DVD-Player und Receiver lohnt es sich, die Kabel mit den jeweiligen Geräteverbindungen zu beschriften. Einerseits geht man durch die Kabelbinder sicher, dass kein Knoten entsteht, andererseits sieht man auf einen Blick, welches Kabel in welches Gerät gehört. Falls man die Stecker zieht, um etwas auszutauschen oder anders aufzubauen, weiß man gleich, wie sie danach wieder eingesteckt werden müssen. Kabelbäume erfüllen im Prinzip den gleichen Zweck wie Kabelbinder und können häufig noch mehr Kabel auf einmal fixieren.

Lösungen für das Arbeitszimmer

Im Arbeitsbereich wird häufig auf spezielle Kabelführungen gesetzt, die am Schreibtisch und dahinter für Ordnung sorgen. Mittels Kabeldurchführungen und Befestigungen, die teilweise direkt an den Möbeln entlang laufen bzw. fixiert werden können, wird vermieden, dass die Kabelverbindungen locker hinter den Schreibtisch geschoben werden, wo sie voraussichtlich nach wenigen Tagen ein heilloses Knäuel formen. So lange man nicht an die Kabel heran muss, scheinen die Stränge hinter dem Tisch kein Problem darzustellen. Schwierig wird es jedoch, wenn eins der Geräte ausgetauscht wird oder überprüft werden muss, warum etwas nicht funktioniert. Eine Funktionsstörung am Kabel selbst tritt nur sehr selten auf, so dass normalerweise lediglich die Steckverbindungen gecheckt werden müssen. Diese Verbindungen bleiben bei der Kabelbefestigung frei, so dass die Überprüfung schnell erledigt ist. Außerdem sorgen die Kabeldurchführungen und die entsprechenden Befestigungen für Zugentlastung und schützen die Kabel vor äußeren Einflüssen.

Kabeldurchführungen und weitere Systeme für zu Hause

Es gibt spezielle Kantenschutzsysteme und Schutzschläuche, die auch im privaten Hausgebrauch sinnvoll sind. Die einfache und preisgünstige Methode, um Kabelsalat zu vermeiden, sind also Kabelbinder mit oder ohne Beschriftungsfeld. Notfalls kann man auch Klettband oder Klebeband verwenden, was zwar weniger professionell aussieht aber im Prinzip den gleichen Zweck erfüllt. Die etwas teurere aber dafür langfristige und besonders ordentliche Maßnahme sind die Kabelbefestigungen bzw. Kabelführungen. Bei der ersten Montage ist der Aufwand ein wenig größer, doch danach sind die Durchführungen mehrfach zu verwenden. Durch diese Lösung verschwinden die Kabel sozusagen in den Möbeln oder in den Fußbodenleisten und sind nicht mehr zu sehen. Kabelführungen sind sozusagen der natürliche Feind von Kabelsalat, denn wenn die Kabel dermaßen sicher fixiert sind, ist es nicht mehr möglich, dass sie sich ineinander verdrehen und verknoten.

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